Erasmus+

Erasmus+ an der HTL-Bregenz

Derzeit laufen folgende, durch die europäische Union geförderte Projekte:

 

A robotic challenge“ 2020 - 2022

Neue Technologien und Prozesse müssen unverzüglich in den Unterricht einfließen. Um die übergeordneten Ziele zu erreichen die hohe Beschäftigungsfähigkeit unserer Studierenden zu erhalten oder zu erhöhen haben wir die folgenden Ziele für dieses von der Europäischen Kommission geförderte Projekt identifiziert.

Unsere Ziele sind:

  • Wir entwickeln und fördern eine innovative Lern- und Lehrumgebung für eine auf digitaler Technologie basierenden Aufgabe.
  • Wir fördern problemlösungsorientiertes und vernetztes Handeln und finden einen kooperationsbasierten Lernansatz in einem internationalen Umfeld.

Um die Projektziele zu erreichen, werden wir die teilnehmenden Studierenden Aufgaben konfrontieren, die sich lösen lassen, indem Sie einen Roboter aus LEGO-Teilen konstruieren und programmieren – ähnlich wie das bei den bekannten First Lego League
Wettbewerben stattfindet..

Der Bau des Roboters ist aber nur ein Teil des Projekts. Die Aufgabe der Lehrerumfasst auch eine Forschungs- und Marktforschungsaufgabe im Zusammenhang mit der Funktion des Roboters. Die Schüler müssen einen einfachen Geschäftsplan vorlegen, in dem dargelegt wird, wie sie die Produkte vermarkten würden. An diesem Projekt werden 8 Lehrer und 100 Schüler von insgesamt vier verschiedenen Schulen aus Österreich und Portugal teilnehmen. Die Schüler sind zwischen 14 und 16 Jahre alt, besuchen eine Höhere Technische Lehranstalt und werden von den Lehrpersonen in dieses Projekt anhand ihrer Interessen eingeladen. Die Aktivitäten dieses Projekts finden vor allem in 2 Aktionswochen (März 2020 und März 2022) statt. Eine Mehrbelastung der Schüler/innen durch dauernde Projektaktivitäten wird dadurch vermieden. In einer einfachen Programmsprache ermöglichen wir den Schülern, ihren eigenen Roboter zu erstellen und kreative und einzigartige Lösungen zu finden. Mit den LEGO-Teilen machen wir es einfach, die Roboter zu konstruieren und auszuprobieren. Nicht funktionierende Designs können einfach korrigiert werden. Dies sorgt für ein stress- und frustrationsfreies Arbeiten. Als Ergebnis erwarten wir innovative, neue Produkte, inklusive Produktdokumentation und eines Geschäftsplans für die Vermarktung. Alle Produkte werden auf eTwinning gestellt und auf den WebSites der beteiligten Schulen veröffentlicht. Die Dokumente werden in englischer Sprache verfasst. Die Kommunikation während des Projektes erfolgt ebenfalls englisch. Die Lehrer/innen stehen den Gruppen als Coaches zur Seite. Während der Projektwoche werden auch Unternehmen und kulturelle Einrichtungen besucht.

„programming a green future“ 2021-2023

Das übergreifende Thema des Projekts wird Nachhaltigkeit und Gestaltung einer grünen
Stadt der Zukunft sein. Alle Aspekte, die für die Gesellschaft der Zukunft relevant sind, werden Bestandteil von „programming a green future“ sein.

Dazu gehören im Besonderen:
 

  • Verkehrsmittel
  • Energieerzeugung
  • Bauen und gemeinschaftliches Wohnen


Das Projekt hat einige Schlüsselaktionen. Zunächst findet ein vorbereitender Austausch von Trainern/Lehrern statt, um Aufgaben und Modi für die beiden Wettbewerbswochen festzulegen. In gemischten Gruppen bearbeiten Studierende aus Österreich und Portugal in jedem Wettbewerb 2 Aufgaben.

Die erste ist eine Roboterherausforderung, einschließlich der Programmierung eines Roboters, der aus LEGO-Teilen gebaut wurde. Die zweite Aufgabe beinhaltet die kreative und innovative Problemlösung einer Forschungsaufgabe, die anschließend dem Board präsentiert wird.

Wir erwarten zwei Ergebnisse. Erstens innovative, neue Produkte zusammen mit einer vollständigen Dokumentation mit Forschungsunterlagen, einem Projektmanagementbericht und einem Businessplan.

Zweitens werden alle Beteiligten auf verschiedenen Ebenen persönlich und beruflich vorankommen.

Auslandspraktika im Sommer 2021

4 Schüler absolvieren ihr Pflichtpraktikum bei der Firma Arburg in Deutschland

 

Job-shadowing im fachpraktischen Unterricht mit einer Partnerschule in der Slowakei

Die Durchführung dieses Lehreraustauschprojekts war ursprünglich für das Sommersemester 2020 geplant. Auf Grund der damals herrschenden Pandemie, wurde es in den Herbst 2021 verschoben.

Lehrer/innen und Lehrer der Stredná odborná skola techniky a sluzieb (technische Sekundarschule in Brezno-Slowakei) werden die HTL-Bregenz im November besuchen, um die Umsetzung der Lerninhalte im fachtheoretischen und fachpraktischen Unterricht zu beobachten. Im Gegenzug werden Lehrer/innen der HTL-Bregenz im Dezember die Schule in der Slowakei besuchen um in Unterrichtsbeobachtungen und Gesprächen die Umsetzung an beiden Schulen zu optimieren.

Konsortiumsprojekt „IKT Kompetenz für Lehrende und Lernende“ mit der Bildungsdirektion Steiermark

In diesem Erasmus+ Projekt ist die HTL-Bregenz Partner der Bildungsdirektion Steiermark.
Schüler/innen und Lehrer/innen sollen in diversen Veranstaltungen und Austauschprogrammen mit Partnerschulen ihre IKT Kompetenz erhöhen. Wir erwarten uns dadurch innovative krisenfeste Unterrichtskonzepte und Chancengleichheit bei Distance Learning.

Europäischer Sozialfonds (ESF)

In diesem Projekt werden die von der CoVid-19 Pandemie am meisten betroffenen Personen gefördert. Mit den zusätzlichen Mitteln, ist es möglich, Förderkurse und Gruppenteilungen in den Klassen durchzuführen um die, durch Lockdowns und Schichtbetriebe des vergangenen Unterrichtsjahres nicht vermittelten Unterrichtsinhalte, nachzuholen.